Warum betreibe ich diesen Blog über Persönlichkeitsentwicklung?

Das ist eine gute Frage. Warum macht man sowas?
Vermutlich aus dem selben Grund, weshalb du auf diesem Beitrag gelandet bist: Ich will mich entwickeln, persönlich weiterkommen!

Über mich

Ich freue mich sehr, dass es dich auf meinen Blog verschlagen hat! Ich möchte diese Gelegenheit nutzen und dir etwas über mich erzählen. Es ist immer schön, wenn man weiß, mit wem man es zu tun hat:

Mein Name ist Simon und komme aus Österreich/Tirol. Ich könnte dir mein Alter verraten – da sich das aber jedes Jahr ändert, lasse ich dich selbst rechnen: Ich bin geboren im Jahr 1993.
Seit 2018 bin ich verheiratet mit meiner wundervollen Frau und beruflich gehe ich meiner Tätigkeit als Pflegeassistenz in der Altenpflege nach.

Zu meinen Hobbies zähle ich mein Vereinsleben bei der Musikkapelle, in der ich als Schlagzeuger und Kassier tätig bin, Gaming, Serien, Filme sowie Reisen und Ausflüge. Wenn ich sportlichen Aktivitäten nachgehe bin ich am ehesten beim Wandern, Bouldern oder Skifahren anzutreffen.

Genug aber zu meinem Lebenslauf, jetzt geht’s ans Eingemachte:

Vorgeschichte

Bereits in der frühen Kindheit war ich geplagt von Stress und blockierenden Ängsten, Mobbing und der Tendenz zur sozialen Isolation.
All dies konnte ich meinem geringen Selbstwert und kaum vorhandenen Selbstbewusstsein zuschreiben.

Lange Zeit war ich kaum fähig zur „normalen“ Interaktion mir anderen Menschen. Ich dachte hunderte Male über Dinge nach, die ich sagen wollte. Ich stotterte beim Sprechen, oder bekam gar nicht erst den Mund auf. Ich tat Dinge, die andere von mir verlangten, einfach aus Angst, jemanden zu verletzen oder dessen Erwartungen nicht zu erfüllen.
Die Liste könnte ich noch endlos weiterführen …

Als ich im frühen Jugendalter eine weiterführende Wirtschaftsschule besuchte führte ich diese Verhaltensweise noch eine Weile fort. Der Schulalltag stellte für mich eine Herausforderung dar, und den schlimmsten Horrortrip meines Lebens. Ich war konfrontiert mit allem, das mir Angst machte: Menschen, Präsentationen, Diskussionsrunden, Arbeitsrunden, undsoweiterundsofort. Doch genau das war es, was ich im Endeffekt brauchte: Konfrontation und Praxis!
Ganz langsam wurde ich etwas lockerer und die Ängste begannen, sich ein wenig abzuschwächen. Es war eine Verkettung von einigen glücklichen Zufällen, die mir zu diesem Erfolg verhalfen. Doch daraus konnte ich eine überaus wichtige Erkenntnis ziehen: Wenn zufällige, völlig willkürliche Ereignisse mein Selbstbewusstsein beeinflussen können, dann funktioniert das auch mit bewusster Auseinandersetzung mit der Materie!

In dieser Zeit begann ich erstmals, mich mit der Materie „Selbstbewusstsein stärken“ auseinanderzusetzen. Damals ließ ich mich noch von einem Ratgeber leiten, den ich auf der Website der BRAVO fand.
Der Erfolg war überschaubar. Der Ratgeber an sich hatte schon seine Stimmigkeit, doch es stockte an meiner Herangehensweise. Das ist aber okay – denn der Funke von damals, der brennt heute noch!

Nach einiger Zeit erlitt ich einen herben Rückschlag. Ich hatte über die Jahre an der Wirtschaftsschule nach und nach den Schutzpanzer um mich herum gelockert. Nicht abgelegt, nur gelüftet.
Doch dadurch wurde ich scheinbar angreifbar. Mein psychischer Schutzpanzer samt Mauer, die ich jahrelang um mich herum manifestieren ließ, hatten natürlich einen gewissen Zweck: Sie schützen mich vor Verletzung und ließen mich funktionieren. Als sie dann schwächer wurden warteten natürlich all die Dinge, vor denen sie mich einst schützten. All der Frust, das Minderwertigkeitsgefühl, die Ängste – sie warteten nun darauf, dass sie endlich aufgearbeitet werden. Ich fiel in eine Depression.

Doch darauf will ich jetzt nicht eingehen. Einzig das möchte ich betont haben: Nachdem ich die Depression nach einiger Zeit überwunden hatte war es, rückblickend betrachtet, ein sehr wichtiger Schritt in meiner Entwicklung.
Alles eine Frage der Perspektive, denn ich weiß genau, dass es mir seit dem Ende der Depression um ein vielfaches besser geht als jemals zuvor. Ich konnte all den Ballast von früher aufarbeiten und abwerfen.

Ab diesem Punkt habe ich mich dann richtig bewusst und aktiv mit meiner Persönlichkeitsentwicklung auseinandergesetzt.

Der Blog

Seit nun bereits einigen Jahren habe ich zwei feste Ideen vor meinem inneren Auge. Einerseits der starke Wunsch, mich persönlich zu entwickeln. Andererseits bin ich schon lange fasziniert von dem Gedanken, einen Blog zu betreiben.

Nachdem ich über einige Zeit eine Reihe von erfolglosen Blogs gestaltete und wieder löschte – allesamt über Themen, die mich zwar interessieren, aber zu denen ich einfach nicht genug zu sagen hatte – entschied ich mich, diese beiden Ideen zu fusionieren.
Und voilà, hier hast du meinen Blog über Persönlichkeitsentwicklung!

Was will ich denn nun mit dem Blog bezwecken?
Ganz einfach: Ich nutze den Blog, um mich selbst zu motivieren und meine eigene Persönlichkeitsentwicklung voranzubringen. Gleichzeitig soll er dir als Motivation dienen und dich zum Mitmachen animieren. Das ist die Mission von proactivity-me.com!

Dabei kannst du den Blog nutzen, ganz so wie du es willst.
Du kannst mich als Kumpane betrachten, mit dem du dich auf den Weg gemacht hast und dieses spannende Leben der Persönlichkeitsentwicklung bestreitest.
Du kannst mich als Testobjekt betrachten, das Methoden und Tipps ausprobiert, dir die Erfolge, Nichterfolge und Wirksamkeit mitteilt und Tipps für die Herangehensweise gibt.
Einzige Bedingung meinerseits: Mach mit! Ohne Aktion keine eigenen Erfahrungen und auch keine Resultate!

Wichtig zu betonen ist aber, dass ich dir keine Weltneuheiten mitteilen werde. Alle Methoden ziehe ich von verschiedenen Quellen heran, und die entsprechende Quellenangabe findest du in den entsprechenden Beiträgen. Eine Sammlung meiner Favoriten findest du unter Hilfreiche Medien

„Proactivity-Me“

Laut Duden bedeutet proaktiv „durch differenzierte Vorausplanung und zielgerichtetes Handeln die Entwicklung eines Geschehens selbst bestimmend und eine Situation herbeiführend“.
Laut Wikipedia beschreibt es in der Psychologie die bewusste Steuerung des eigenen Verhaltens unabhängig von äußeren Einflüssen.

„Proaktiv“ ist also das Gegenwort zu „reaktiv“ oder auch „passiv“ und kann im deutschen Wortgebrauch wohl am besten mit „Eigeninitiative zeigend“ beschrieben werden, was ich als größte Herausforderung für mich betrachte und gleichzeitig als wichtigstes Werkzeug, um persönlich weiterzukommen.

Ich erlebe in meinem Leben viele Menschen, die unzufrieden sind, ständig jammern – gleichzeitig aber nicht das Geringste unternehmen, um daran etwas zu ändern. Sie leben also „passiv“ bzw. „reaktiv“ – nehmen und leben mit dem, was ihnen gegeben wird.

Ich zählte auch lange zu diesen Menschen, ich war ein „Reactivity-Me“, ein „Reaktivitäts-Ich“.
Das will ich nicht mehr sein, und ich habe gelernt, dass ich das gar nicht sein muss. Ich bin ein „Proactivity-Me“, ein „Eigeninitiative-Ich“

Soviel zum Blognamen. Nachfolgend beschreibe ich dir noch kurz die Strukturierung:

Blogstruktur

Unter Home findest du die Beiträge aller Kategorien.

Die Beiträge teile ich in die Kategorien Erfahrungsberichte, Gedanken und Momentaufnahmen, Meine Transformation und News und Info auf.
Möglicherweise kommen im Laufe meiner Arbeit mit diesem Blog noch weitere Kategorien hinzu. Wenn das der Fall ist, kannst du sie unter dem Reiter Kategorien finden.

Wenn dir der Blog gefällt freue ich mich über jeden Kommentar und jeden Follower. Bei Fragen und Anregungen kontaktierte mich gerne mit dem Kontaktformular.

Mit der beruhigenden Gewissheit, dass ich dich ausführlich in Zweck und Struktur meines Blogs eingeführt habe, verabschiede ich mich nun einstweilen. 

Hau rein!
Simon


Photo by Sammie Vasquez on Unsplash

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